28 Leser-Kommentare
Desert Eagle | 11.11.2019, 16:10
Daß Pferde nicht lange
auf hartem Boden laufen sollen, ist bekannt. Es gibt heute schon Hufbeschläge aus Kunststoff, die gepolstert sind. Pferde vertragen Hitze weit besser als viele glauben, sofern sie ausreichend Wasser haben. Das können bei schwer arbeitenden (Acker)pferden gut 100 l pro Tag sein. Fiakerkutschen lassen sich aber deutlich leichter ziehen als Pflüge. Die meisten Kutscher schauen auf ihre Tiere und halten sie gut. Alte Pferde bekommen ihre Pension als Gnadenbrot. Für den Leberkäse sind sie aus mehreren Gründen nicht geeignet (Alter, Fleischqualität...) Bei Sport- und Nutzpferden steht auch in den Papieren, daß sie nicht "verwurschtet" werden dürfen.
Karl Glotz | 11.11.2019, 14:41
Man sollte die Stadt...
...so gestalten das sie für Pferde und Menschen erträglich ist. Dann stellt sich die Frage nicht. Stellts ein paar Bäume zu den Stellplätzen und fahrts mit den Pferden nicht am Gürtel.
Klopfgeist | 11.11.2019, 10:49
Identität hat nicht zwangsläufig mit Tradition zu
Tradition vs Weiterentwicklung, Bewusstsein, menschliche Kultur. Tierleid findet unter dem Deckmantel Tradition auf der ganzen Welt statt. Wollen wir da wirklich noch dazugehören?!
Vienna | 11.11.2019, 09:47
Fiaker
Für mich gehören die Fiaker einfach zu Wien dazu. Es ist ein Stückerl Heimat und Tradition. Als ich mal eine Weile berufsbedingt nicht in Wien war, hab ich das vermisst. Das Geräusch der Hufen auf dem Pflaster (wissts ihr was ich meine?) ist für mich etwas was ich mit Wien verbinde. Wenn man das wegen Tierquälerei abschaffen will, dann bitte konsequent. Dann darf auch künftig kein Brautpaar mehr in der Kutsche zur Kirche fahren und Reitsport gehört dann auch weg. Aber dann dürfts nimmer raunzen
Edi.st. | 10.11.2019, 10:32
Weiterdenken dann kommt der Schlachthof
Ich mag auch Tiere, aber den Gedanken wenn die Fiaker nicht mehr arbeiten dürfen kommen sie zum Schlachter ob sich das die "Tierschützer" auch so fertig denken?
Gesetzes Fuzzi | 10.11.2019, 10:23
Fiaker
Fiaker sind ein kulturelles Gut in Wien. Da sich jedoch die Verkehrlage massiv geändert hat und das Wetter wärmer geworden ist, ist es den Tieren nicht mehr zumutbar, sich abzuquälen. Hitze, Lärm und Gestank machen eine Stadt schon für Menschen schwer erträglich. Tiere sind uns ausgeliefert, wir sind für deren Wohl verantwortlich. Wien darf gerne mit positivem Beispiel voran gehen. Die Abschaffung der Fiaker wäre ein erster, wichtiger Schritt in Richtung umweltfreundliche Stadt. E-Fiaker können den Kultstatus leicht aufrecht erhalten. Dazu benötigt es keine gequälten Pferde.
Ehrlich gesagt | 10.11.2019, 09:28
fiaker und Wien.. Eine seele
Die Pferde stehen auf ihren Standplätzen im Sommer meist in der prallen Sonne,oder es ist wieder zu kalt. Der Asphalt ist gut für Ihre Hufen. Es gibt zig Dinge aufzuzeigen. Aber zu Wien gehören Fiaker. Dann, muss man halt auch etwas dafür machen. Eine bessere Unterkunft, Platz, Überdachung für die Pferde. Die Möglichkeit von Pausen. Eine zusammschliesung der Fiaker vielleicht. Damit Sie untereinander sich helfen können? Wien und Fiaker sind eins seit ich denken kann. Ohne Pferde hätte meine Urr Grossmutter nie ihr Fuhrferwerk zum laufen bringen können.. Mein großonkel seine Kutschen nie in sissy Filme zeigen können..
MElisabeth1964 | 10.11.2019, 06:30
Na warum wohl?
Weil es Tierquälerei ist!
Werner Hitzfeld | 09.11.2019, 19:50
Ohne Fiaker fehlt etwas in WIen
Pferde bringen auf alle Fälle eine gute Energie in die Stadt. Das sieht man an den leuchtenden Augen von Kindern wenn ein Fiaker vorbei fährt. Leider haben viele Erwachsene diese Wahrnehmung verloren
Sepp | 09.11.2019, 14:46
Warum gehören Fiaker (nicht) zu Wien?
Weil dort nur Wiener arbeiten und das ist eben nicht mehr wienerisch.
Heute-19 | 09.11.2019, 14:00
Wien muss Wien bleiben
Solange Wien das Image der Kaiserstadt pflegt, braucht es auch die Fiaker und ihre Pferde um authentisch zu wirken.
Eva D. | 11.11.2019, 09:20
@Heute-19
wenn sie mit dem Rad fahren ist das ihr eigener Wille. Aber Pferde sind nicht für die Großstadt und sollten auch nicht am Beton und zur Belustigung der Menschen herumlaufen. Das ist nur Tierquälerei.
Eva D. | 11.11.2019, 09:16
@Heute-19
ein empathieloser Kommentar, mehr sage ich da nicht dazu.
Heute-19 | 09.11.2019, 23:42
@B.
Diese Gerüche sind nicht umweltschädlich oder ungesund!
B. | 09.11.2019, 22:33
@Heute-19
Dann kaufen wir uns am besten alle ein Pferd und bewegen uns damit durch Wien. Schauen wir mal wie das dann ist mit dem Geruch...
Sender | 09.11.2019, 22:23
@Helft einander
Dann ziehen Sie einmal den ganzen Tag einen Pflug oder Baumstämme und nicht eine ultra leichte Kutsche mit ein paar Touristen. Pferde sind Arbeitstiere und bringen mühelos Leistungen die selbst die stärksten und ausdauerndsten Menschen nicht im Ansatz zu leisten im Stande sind.
Heute-19 | 09.11.2019, 17:08
@Helft einander
Ein Pferd ist wesentlich stärker als ein Mensch und die Abgase habe ich täglich in der Nase, wenn ich mit dem Rad in die Arbeit oder heim fahre. Also wäre es verkehrt die einzigen CO2-neutralen Verkehrsteilnehmer - Fußgänger, Radfahrer und Fiaker zugunsten motorbetriebener (egal ob elektrisch oder Verbrennungskraftmotor) Fahrzeuge auszusperren.
Helft einander | 09.11.2019, 15:34
@Heute-19
Dann laufen Sie nur einen Tag lang den Pferden mit bzw. stellen Sie sich nur ein paar Stunden in der prallen Sonne oder Kälte dazu. Achja, zusätzlich bitte noch hinter ein Auto mit laufendem Motor stellen und eine Stunde lang tief ein und ausatmen. Dann stellen Sie sich vor das jeden Tag machen zu müssen und die Armen lassen das geduldig über sich ergehen. Das ist nichts anderes als Tierquälerei und viele schauen hin aber gleichzeitig auch weg, weil sind ja nur Pferde. Tiere haben auch eine Seele und jedes Lebewesen, das sich nicht selbst beschützen kann, hat unseren Schutz verdient.
mms | 09.11.2019, 14:11
@franky
Der Kaiser wird sich . im Grab umdrehen wenn er sehen koennte was aus Wien geworden ist..
franky | 09.11.2019, 14:05
@Heute-19
Na dan vin Habsburg auch ist ihr Verdienst...
Kannitverstan | 09.11.2019, 11:15
Wenn es mit dem Klimaschutz so weitergeht
Wir werden bald in Droschken fahren.
Erich Menon | 09.11.2019, 14:26
Droschken?
Das wird dann aber den "Tierrechtlern - und schützen wiederum gar nicht konvenieren.
Ehklar | 09.11.2019, 11:08
Nur ich
Das ist die neue Zeit! Weil man mit Wahlen eh nichts erreicht, bekommen die Leute mit ausgesuchten Themen ein Ventil. Dann wollen jene, die es nicht betrifft, die nicht unbedingt eine Ahnung haben, aufgrund Bauchgefühl entscheiden was "gut" ist. Nichtraucher wollen sich keine Lokale aussuchen, die Raucher dürfen eben nicht rauchen... Die Fiaker gehören verboten, die armen Tiere werden ausgenutzt... Der Minderheitenschutz in der Verfassung gilt auch im täglichen Leben! Wenn das Parlament zB ausdrückliche Raucherlokale (Nichtraucher per Hausrecht unerwünscht) verbietet, ist das Recht auf Gestaltung überschritten, auch wenn zeitgeistige VfGH-Richter anderer Meinung sind. Das gilt bei den Fiakern genauso, die nicht betroffen sind sollen über andere verfügen dürfen? Wir können im Detail über alles eine Volksabstimmung machen, dann wird alles verboten.
Hannelore | 09.11.2019, 08:36
Mit Senf und Pfefferoni
War vor einer Stunde am Mariahilfergürtel 1A (vis a vis) der U - Bahn Station Gumpendorferstrasse einkaufen. Schmeckt einfach hervorragend!
Charly9 | 11.11.2019, 10:31
@Hannelore
.......mir wäre glekch der erste Bissen im Hals stecken geblieben. Aber es gibt halt Menschen, die schrecken vor nichts zurück!!
Django | 09.11.2019, 07:30
Die Esel
sorgen eh wie die Demonstranten nur für den Stau im Zentrum.
Charly9 | 11.11.2019, 09:41
@Django
......redest du von Pferden oder Eseln? versteh ich nicht ganz!!
Wm1 | 09.11.2019, 06:51
Wm1
Willkommen im 21 Jahrhundert, alte Leute die mit der Technik nicht mitgehen wollen uns aber noch irgendwas erklären wollen. Rückständig genau wie das alternde Europa