15 Leser-Kommentare
Elisabeth Ertl | 24.09.2019, 09:09
Fakten
1) Schakale kommen nicht ZURÜCK. Sie wandern als Neozoa erstmals in den Süden Österreichs ein. Obwohl sie genauso schädlich sind wie z.B. der eingewanderte Maiswurzelbohrer, den man zu bekämpfen sucht, sind sie steng geschützt. Warum eigentlich? 2) In Österreich werden mehr Tiere durch Blitzschlag getötet als durch den Wolf, weil es erst wenige Wölfe gibt. Naturschützer wünschen sich aber 400 Wölfe in Österreich, so viele gibt es jetzt schon in den französischen Alpen. Dort wurden 2018 trotz intensiver Herdenschutzbemühungen 12.500 Tiere gerissen, das sind mehr als durch alle anderen Todesursachen zusammen: Blitzschlag, Krankheiten, Unfälle, Schwergeburten, Rangkämpfe, Jagd durch Touristenhunde, zu Tode Füttern durch Touristen 3) Dass man die Alpen wolfsfrei halten kann, wird dadurch bewiesen, dass Wölfe im 19. Jahrhundert ausgerottet wurden, und dass es bis zur Unter-Schutz-Stellung keine gab, obwohl sie im Osten nie ausgerottet wurden. Wenn jeder Jäger verpflichtet ist, jeden Wolf zu schießen, der ihm begegnet (so war es früher), dann würde nur noch selten einer unerkannt durch Österreich wandern und Schafe reißen, und damit könnte man leben.
Nina Studie | 29.08.2019, 23:36
Fakten. Offiziell, aber gerne verdrängt
Die Nina-Studie besagt: Räuberische Übergriffe ereigneten sich über das Jahr verteilt, mit einer deutlichen Häufung in den Monaten Juni / Juli / August (50%). Die Gründe für dieses saisonale Muster sind unklar, es werden aber zwei unterschiedliche Erklärungen für diese Häufung im Sommer diskutiert. Erstens ist im Sommer wesentlich mehr potentielle Beute im Wald unterwegs, zum Hüten von Herden oder zum Sammeln von Pilzen, Beeren oder Nüssen. Zweitens erleben Wölfe, die Welpen groß ziehen, in diesem Zeitraum einen erhöhten Futterstress (Rootsie 2000). Es gibt daher keine Unterstützung für das populäre Bild des hungrigen Wolfs, der im Winter Menschen angreift. --------------------------------------- Heut zu Tage gibt es neben den oben benannten Gruppen noch die Jogger, Walker, Spaziergänger, usw. Die FFH-Richtlinie wurde (nach Original-Dokument) verfasst, um die Flora und Fauna zu schützen und damit auch eine Natur zu erhalten, in der sich die Menschen erholen können. Ich würde keine Erholung in einem Naturreservat finden, wo ich mich nur mit bewaffnetem Guide oder Bärenspray, bzw. anderen Waffen bewegen soll. Hier im westlichen Europa belässt man es gar nicht erst bei dem Raubtierschutz in unbewohnten Reservaten und Gebirge, hier dürfen sie überall rum laufen. Italien hat z. B. einen Wolf am helllichten Tage mitten im Ort geschossen. Kinder werden auf Spielplätzen angegriffen. ES gibt keine klugen Herdenschutzmassnahme, solange Waffen nicht zum Einsatz kommen. Das war schon immer so und das wird wohl auch so bleiben, daher wurde die Wölfe damals in unbewohnte Gebiete zurück gedrängt. Wie Herr Kotrschal in seinen Versuchen beweißt, gibt der Wolf nicht eher auf, bis er die Beute erreicht hat. Wölfe greifen nicht blindlings an und rennen nicht ewig sinnlos einer Beute hinterher. 'Sie sind strategische Jäger und schlauer als so mancher seiner Verehrer. Weiß man in welcher Situation die "gewilderten" Wölfe erschossen wurden. Es ist doch bekannt, wie man in der Öffentlichkeit mit den Menschen umgeht, welche berichten, sie seien von einem Wolf verfolgt oder angegriffen wurden. Aber mit der Jagd auf Wolfsschützen sorgt man auch gleichzeitig dafür, das problematische Begnungen nicht bekannt werden.... "Wölfe werden sich mit legalen Mitteln kaum aufhalten lassen" Ja, das stimmt und alles was gegen Wölfe hilft, wird seitens der Wolfsfanatiker verboten und somit als illegal erklärt. Es interressiert nicht, wie Weide-und Haustiere leiden müssen. Ebenso interessieren die menschlichen Schicksale nicht. Der Traum vom großen Raubtierreservat und die Geldquellen, sind scheinbar das einzige was zählt. Aber anstatt auf weltweite Erfahrungen bezüglich der Problematik mit Raubtieren zu setzen, wettert man gegen die Feinbilder Jäger und Tierhalter.
Toni | 28.08.2019, 17:39
Herr
Ich frage mich nur wo da der Tierschutz ist wenn die Tiere bei lebendigen Leib zerrissen werden. Wir Bauern haben die unmöglichsten Vorschriften gehen um 23 Uhr noch in den Stall wenn eines Krank ist usw. Wenn der Wolf seine Berechtigung haben soll sind sämtliche Tierschutz Vorschriften Schikane für die Züchter.
Stone | 28.08.2019, 17:30
Wolf
Das grösste Raubtier auf dieser Welt ist der Mensch...das Gleichgewicht der Natur ist schon lange nicht mehr in Ordnung. Ja der Mensch tötet mehr Tiere auf der Welt als er zum Verzehr braucht. Der Wolf hingegen reißt nur was er zum überleben braucht. Und nun die Frage an alle...wer drang in die Welt des Wolfes ein nahm ihn sein Revier seinen Lebensraum und rottet ihn fast aus? Das Raubtier Mensch...Menschen töten wegen weniger und es wird nicht verhandelt wer den Abschuss tätigt ...und den Mensch richtet...
Vera Van Tichelen | 28.08.2019, 10:12
Van
Nur die Bauern und Jäger wollen den Wolf töten. Der Bauer soll Herdenschutz machen und der Jäger soll nicht so viele Rehe und andere Tiere töten. darum geht ihm nur..Die Lust zu töten
Hans | 28.08.2019, 07:37
Österreich
Man kann den Medien und die den Wolf unbedingt in Österreich haben wollen nichts mehr glauben, den die drehen sich das so wie es ihnen gerade in den Kragen passt. Die sollten auch für den Schaden aufkommen was der Wolf verursacht und auch haftbar gemacht werden wen der oder die Wölfe Menschen angreifen.
gerhard Vegan | 28.08.2019, 07:45
@Hans
selbst Fleisch essen obwohl es alternativen gibt der Wolf hat die Wahl nicht.
Elisabeth Ertl | 27.08.2019, 18:19
Frankreich
In den österreichischen Alpen laufen hin und wieder einzelne Tiere durch. Deshalb gibt es auch nur dort und da Risse. In den französischen Alpen leben bereits 400 Wölfe, so viele, wie sich Wolfsschützer auch in Österreich wünschen. Dort wurden 2017 schon 11.000 Tiere gerissen, und 2018 ist die Zahl auf 12.500 gestiegen, weit mehr, als durch alle anderen Ursachen zusammen ums Leben kamen. Der Großteil der Risse geschah in geschützten Herden, denn der französische Staat gibt 25 Millionen Euro jährlich für den Herdenschutz aus. Und das wollen die österreichischen Almbauern verhindern.
Desert Eagle | 27.08.2019, 16:04
Sinnvoll wäre es, Wolfsrisse
nicht zu entfernen, sondern liegenzulassen. Wölfe fressen mehrere Tage an einem Riß. Wenn der Bauer das tote Schaf entfernt, müssen die Wölfe ein neues reißen.
Ökologe | 27.08.2019, 23:29
Super
Wenn er es liegen lässt, wird er aus Umweltschutzgründen angezeigt. Aber es wäre aufklärend die Kadaver und die vom Wolf Verletzten umher liegen zu lassen.
carla | 27.08.2019, 17:42
@Desert Eagle
Gratuliere treffender gehts nicht!!
Chris | 27.08.2019, 15:53
Goldschakal kehrt zurück nach Österreich
Falsch! Der Goldschakal war noch nie heimisch in Österreich!!! Trotzdem laut EU unter Schutz. Darf z.B., anders als in NÖ und Ungarn, im Burgenland nicht geschossen werden, trotz hoher Vermehrungsraten.
@Georg | 27.08.2019, 13:22
Wolfsrudel
Der Wolf geht Menschen aus dem Weg aber Schafe sind Jagttiere , dann Schutzhunde anschaffen!!
Fred Frog | 27.08.2019, 17:34
Und die Schutzhunde
schützen dann ihre Schafe vor allen Feinden. Wenn dann ein blöder Wanderer herumlatscht wird der auch angegriffen und der Bauer / Schäfer wird dann verurteilt wie in Tirol, keine gute Idee. Dann lieber die Wölfe zum Abschuss freigeben.
Alex | 27.08.2019, 13:21
Wirklich
Aufschlussreich ist, wie sich die Rhetorik deutscher Naturschützer verändert hat. Ein Wolf tut Menschen nichts. Das war lange Zeit eine unumstößliche Gewissheit. Dann hieß es: Ein Wolf ist in der Regel harmlos vorausgesetzt, er ist gesund. Dann: Der gesunde Wolf ist in der Regel harmlos, solange er nicht hungrig ist. Dann: Der gesunde und nicht hungrige Wolf, der sich von Siedlungen fernhält, ist in der Regel harmlos. Schließlich: In absoluten Ausnahmefällen, wenn ein Wolf sich auffällig gegenüber Menschen verhält, obwohl er gesund und nicht hungrig ist, darf er vertrieben werden.