10 Leser-Kommentare
Andrea Reusch | 17.10.2019, 12:25
Tiere aus dem Jagt Recht nehmen
Hallo, Ich bin für gezielten Herdenschutz und auch Bezahlung von Mehraufwand für Landwirte. Egal um welche geschützte Tierart es sich handelt. Tiere die auf der Roten Liste sind sollten sofort aus dem Jagt recht genommen werden. Die Landwirte +Forstwirtr in den Schutz dieser Tiere mit eingebunden, damit sich der Tierschutz f<r sie lohnt und nicht auf ihre Kosten gehen. Dann wäre allen Seiten geholfen! Es hilft jedoch nicht, Tiere mit viel Aufwand schützen und diese dann im Jagt Recht zu belassen.. Siehe Rebhuhn, Hase, Ringel und Turtetauben etc. Die werden dann sowieso wieder abgeschossen.
Knut Popp | 15.10.2019, 18:33
Bildung tut Not..
Leider hat manch einer in der Alpenrepublik immer noch nicht verstanden. In NRW Deutschland gibt es wesentlich mehr Wölfe als in ganz Österreich. Und das seit über 20 Jahren. Die Zuwanderung aus den östlichen Rudeln ist ungebrochen. Seit vermehrt Herdenschutz durchgeführt wird, sind die Risszahlen deutlich gesunken. Trotz steigender Anzahl der Tiere. Es gibt keine Problem Wölfe, sondern nur Probleme bei den Tierhaltern, die immer nur im vorletzten Jahhundert leben , und Herdenschutz verweigern. Aus vorgeschobenen Gründen , werden die Eigenen Defizite in der Praxis versucht zu vertuschen. Und Leute die hier mit Schlingen , Schrot und Korn argumentieren müssen wissen daß dies eine Straftat ist. Wissensdegeneriert und Beratungsresistent Schütz nicht vor Strafe. Ebenso hat in 30 Jahren Wölfe in Deutschland kein Mensch Schaden genommen. Und nein es ist auch kein Kind abgängig das an der Bushaltestelle vom Wolf abgepasst wurde. Rotkäppchen hat schon längst bewiesen , und manch Österreicher auch , daß es nicht der Wolf war der Kinder verschleppt und missbraucht. Panik ist also hier fehl am Platz. Sonst könntet Ihr Eueren Adler auch abknallen. Denn der wäre auch in der Lage . Aber sorry hab ich ja vergessen, den hattet Ihr ja auch schon ausgerottet.
Elisabeth Ertl | 15.10.2019, 10:29
ausgewogene Information
Servus TV hat vor ein paar Tagen einen sehr realitätsnahen und ausgewogenen Bericht gebracht zum Thema: "Die Angst vorm Wolf geht um in Österreich". In dieser Sendung kommt eine enge Mitarbeiterin von Prof. Kotrschal in Ernstbrunn zu Wort. Sie sagt klipp und klar, dass kleine Kinder sehr wohl ins Beuteschema des Wolfes gehören, daher nie ohne Aufsicht draußen sein dürfen. Größere Kinder gehören bei Einbruch der Dämmerung ins Haus. Im Winter müssen die Eltern ihre Schulkinder daher mit dem Auto zur Bushaltestelle bringen und warten, bis sie eingestiegen sind. Die Angst vor dem Wolf ist dem Menschen angeboren, daher hält er sich bereitwillig an die Verhaltensvorschriften, die der Landbevölkerung von den Wolfsschützern gemacht werden, und es passiert nichts. Aber die Lebensqualität auf dem Land wird durch den Wolf erheblich eingeschränkt. Der einzige Vorteil des Landlebens war der freie Zugang zur Natur, und den gibt es jetzt auch nicht mehr.
Elisabeth Ertl | 15.10.2019, 10:10
einseitige Interpretation
Das Urteil sagt bloß, dass eine Behörde ihre Abschusserlaubnis entsprechend begründen muss. Das war schon immer so. In EU - Ländern wie Estland, Slowakei und Kroatien wird der Wolf mit entsprechenden Begründungen schon lange gejagt, in Frankreich mittlerweile auch. Es hat sich nichts geändert.
Elisabeth Ertl | 15.10.2019, 08:59
Nahrung für den Menschen wird knapp
In Frankreich reißen Wölfe jährlich mehr Tiere trotz Herdenschutz. Die gesamte Weidewirtschaft ist in Gefahr. Also wird es dort früher oder später dennoch wolfsfreie Zonen geben. In Lappland gibt es sie schon lang, und daran wird sich auch nichts ändern. Die österreichische Almwirtschaft produziert Nahrungskalorien für mindestens 200.000 Menschen. Die AGES hat kürzlich gewarnt, dass sich Österreich nicht mehr selbst mit Nahrung versorgen kann. Die Gründe: Bodenverbrauch, Klimawandel und wachsende Bevölkerung. In dieser Situation kann der Wolf nicht wichtiger sein als der Mensch.
Sise | 16.10.2019, 23:13
@Elisabeth Ertl
Und warum wird die Nahrung knapp? Weil im Österreich durch die Bauwut fruchtbare Felder und Wiesen in Bauland umgewidmet wird. Weil Bauern ihr Schlachtvieh lieber ins Ausland verkaufen und auf furchtbare Transporte schicken, weil in Österreich der Preis zu niedrig ist. Der Wolf suchst sich altersschwache Tiere aus dem Kreislauf heraus und wenn der Herdenschutz gut funktionieren würde, gäbe es auch weniger Schafsrisse. Und die Chance einem Wildschwein auf der Strasse zu begegnen ist zehnmal höher als einem Wolf, wie man anhand der letzten Strassenunfälle sehen kann. Der Wolf ist der natürliche Feind des Wilfschweines. Wildschweine vermehren sich bis zu drei Mal im Jahr und einer Rotte mit ihren Jungen möchte ich nicht begegnen. Wildschweine haben keine Scheu mehr von Menschen und werden nicht bejagt, weil unsere tolle Jägerschaft in diesem Punkt versagt. Da nehmens lieber Fasane, Hasen usw. Da brauchens keine Angst haben
Heute-19 | 15.10.2019, 16:11
@Elisabeth Ertl
Ausgezeichnete Darstellung der Probleme! Genau das, was ich mir denke.
Elisabeth Ertl | 15.10.2019, 10:14
Falsch
Die Zahl der Risse ist auch vor der Abschussgenehmigung jährlich stark gestiegen, deswegen hat man ja begonnen, den Wolf zu jagen. Man kann höchstens sagen, dass der Abschuss von lediglich 40 Wölfen pro Jahr nicht ausreicht. Wir werden in den nächsten Jahren Engpässe bei der Lebensmittelversorgung erleben - aus unterschiedlichen Gründen. Sobald Menschen hungrig sind, werden sie dem Wolf das mit viel Mühe gehaltene Vieh nicht mehr gönnen - FFH - Richtlinie hin oder her.
Sandra Kersting | 15.10.2019, 10:07
Frankreich??
Frankreich ist das beste Beispiel, um aufzuzeigen, dass die Jagd die Situation nur verschlechtert! Sie haben dort weniger Wölfe als wir, aber 8-9 mal so viele gerissene Nutztiere! Der Herdenschutz wird nicht im ausreichenden Umfang praktiziert, da die Landwirte noch immer der Ansicht sind, die vielen Abschüsse dort würden ihr Problem lösen. Wie man sieht, ist genau das Gegenteil der Fall. Letztes Jahr waren es 12500 Risse, Tendenz weiter steigend! Wer sich so etwas auch für österreichische oder deutsche Nutztierhalter wünscht, der kann es nicht gut mit Ihnen meinen!
barbara | 15.10.2019, 09:04
@Elisabeth Ertl
Gar nicht !!! sind keine Menschen betroffen und kein Beutetier vil zu scheu!!